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Der “Noah’s Train”, das längste mobile Kunstwerk der Welt.

Der “Noah’s Train” symbolisiert das Engagement der Güterbahnen für das Klima und ist durch ganz Europa gereist.

Der “Noah-Zug”, der das Engagement der Güterbahnen für das Klima symbolisiert, kam am kommenden Mittwoch in Brüssel am Bahnhof Schaerbeek in Anwesenheit des Bundesministers für Mobilität, François Bellot, nach einer Reise, bei der er von Kattowitz Mitte Dezember nach Polen, wo COP24 stattfand, durch ganz Europa reiste.

Dieser Zug, der als “das längste mobile Kunstwerk der Welt” präsentiert wird, ist bisher durch Wien, Berlin und Paris gefahren. In jeder Zwischenstation wurden die Wagen zur Unterstützung von Künstlern eingesetzt.

Der “Noah’s train” ist eine Initiative der Koalition “Rail freight forward”, die darauf abzielt, den Anteil der Schiene am Güterverkehr von derzeit 18% auf 30% im Jahr 2030 auf europäischer Ebene und von 10% auf 16% in Belgien zu erhöhen. Daran nehmen rund fünfzehn europäische Güterbahnen teil, darunter das belgische Unternehmen Lineas (ehemals B Logistics).

Diese Erhöhung des Anteils der Schiene am Güterverkehrsmix ist aus klimatischer, gesundheitlicher und mobiler Sicht eine Notwendigkeit, erinnerte Lineas CEO Geert Pauwels am Mittwoch. “Tausende von Menschen sind auf der Straße und fordern konkrete Klimalösungen. Wir sind heute mit einem sehr konkreten Vorschlag hier”, sagte er und betonte, dass eine Verdoppelung des Schienengüterverkehrs die Ankunft von einer zusätzlichen Million Lkw auf europäischen Straßen bis 2030 verhindern würde, darunter 90.000 in Belgien. Außerdem würden zusätzliche 1,5 Millionen Tonnen CO2 und 2.000 Tonnen Feinstaub vermieden und Tausende von Menschenleben gerettet.

Die Leiter der Güterbahnen betonten am Mittwoch im Museum “Train World”, dass es nicht darum geht, Krieg gegen die Straßenverkehrsunternehmen zu führen, da die beiden Verkehrsträger als komplementär angesehen werden.

Um ihre Ziele zu erreichen, fordern die Mitgliedsunternehmen von Rail freight forward, insbesondere Lineas, die Regierungen auf, auf drei Ebenen zu handeln. “Man muss das Fahren eines Zuges in Belgien und Europa so einfach machen wie das Fahren eines LKWs”, fragt Geert Pauwels.

Anreize sind auch erforderlich, um die Kosten für den Umschlag von Lkw auf Züge zumindest teilweise auszugleichen.